Who is “Kizuna”?

Wer oder was ist eigentlich Kizuna?…

Die meisten von euch werden sich diese Frage vermutlich stellen, wenn sie das erste Mal auf unsere Seite stoßen. Und deshalb gibt es nun exklusiv und einmalig einen Post, der so gar nichts mit Schmuck oder Tanzsport zu tun hat (an alle, die jetzt die Augen verdrehen: keine Sorge, das bleibt die Ausnahme 😉 ), in welchem ich aber dafür auch einiges aus meinem Innenleben preisgebe.

Nun, wie der/die ein oder andere vielleicht schon erkannt hat, handelt es sich bei Kizuna um ein japanisches Wort.

Japanisch? Wie kommt sie denn jetzt bitte dadrauf? Kommt nach der Hipster-Bewegung die nächste Trendwelle in Form von seltsamen fernöstlichen Namen? Werden die Kinder der nächsten Generation am Ende gar nach Pokémon benannt? “Pikachu-Tscheremie, räum dein Zimmer auf!” puh, welch grauslige Vorstellung…aber ich schweife ab ;-).

Warum nun also Kizuna? Den Namen habe ich gewählt, bevor ich überhaupt eine Vorstellung davon hatte, was er bedeutet (hierzu später mehr).

Ich bin seit meiner Kindheit ein großer Fan des japanischen Manga und japanischer Animationsserien. Da ich in meiner Jugend auch unglaublich gerne gezeichnet habe, standen somit auch die Motive fest. Nun neigt man als kreativer junger Mensch in seinen wilden Jahren ja gerne dazu, seiner Arbeit eine Bedeutung verleihen zu wollen. Gewichtig soll sie sein und etwas ausdrücken, das eigene tief zerrissene Innere nach aussen kehren, auf dass die Welt da draussen einen wahrnehmen möge! (jaja jugendlicher Größenwahn…). Was liegt da näher, als sich einen Künstlernamen zuzulegen? Genau das habe ich mit ungefähr 16 Jahren getan und unter jedes meiner Werke in schwungvoller Schrift den Namen Kizuna gesetzt. Darauf gekommen war ich durch einen Manga, der im mittelalterlichen Japan spielt und in welchem das Wort in abgewandelter Form als Name immer wieder auftauchte. Damals habe ich mir um die Bedeutung keine Gedanken gemacht, ich fand den Begriff nur einfach wunderschön.

Aus der Zeit des Sturm und Drang zurück in der Zukunft (also 2017):

Ich hatte mich also gerade entschieden, meine kleine Schmuckmanufaktur zu gründen und nun musste ein Name her! Nach einigem Überlegen fiel mir mein “Künstlername” von früher wieder ein – noch immer für schön befunden recherchierte ich jedoch diesmal auch die Bedeutung (nicht, dass Kizuna am Ende das Wort für Wischmopp wäre…) und heraus kam, tatatataaaaa:

Verbundenheit

Was hab´ ich mich gefreut! Denn wenn der Tanzsport – speziell der Paartanz – nicht für Verbundenheit steht und das Verschenken von handgefertigtem Schmuck nicht Liebe, Freundschaft und tiefe empfundene Verbindung zum Beschenkten ausdrückt – na was denn dann? <3

Wer mehr über die historische Bedeutung des Wortes Kizuna (ausgesprochen im Übrigen als “KisuNA”) und in unterschiedlichen (auch politischen) Kontexten erfahren will, wird hier fündig:

https://dasreispapier.at/2012/11/20/kizuna-die-fesseln-der-solidaritaet/

Man kann den Begriff Kizuna auf verschiedene Arten – auch weniger positive – auslegen. Ich entscheide mich aber ganz bewusst für die Interpretation als Zeichen für die Verbundenheit und die Liebe zwischen den Menschen. Etwas, das ich mit meinen Kreationen auch ausdrücken und weitertragen will.

Damit dürften wohl alle Fragen zur Namensgebung beantwortet sein. Nun geht´s wieder ab in die Werkstatt, Monsieur Swarovski wartet!

Glitzernde Grüße,

Eure Bianca

 

 

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